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Healthworker | Medizinische Helfer/innen

Das Außenzentrum Metu bildet aktuell jährlich 400 "Healthworker" für Prävention und akute Hilfe aus.
Diese Ausbildung wird gemeinsam von Fistula e.V. und Astellas Pharma finanziert.

Momentan werden Healthworker für 8 Bezirke (*äthiop. Verwaltungseinheit = Woreda) ausgebildet. Die Ausbildungsinhalte werden durch Workshops, Infomationsveranstaltungen und Diskussionsrunden vermittelt.

Es wurden zwei hauptamtliche *Health Extension Workers angestellt, die über die Dörfer gehen, um Fistelpatientinnen zu finden und zum Krankenhaus zu bringen.
• Jedes Jahr können so 200-300 Fistelpatientinnen behandelt werden.
• Verteilung von Tausenden von Geburtsbestecken in den Ambulatorien
• Unterstützung der Kampagne durch Plakate und Radiospots

Ausbildung

Drei verschiedene Ausbildungsrichtungen (Anpassung an verschiedene Gruppen):
• Krankenschwestern und –pfleger, Hebammen und *Health Extension Workers
• Traditionelle Hebammen/Beschneiderinnen (meist Analphabeten)
• Workshops für wichtige regionale Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Kultur (Frauenorganisationen, Jugendgruppen,...)

Ausbildung durch einen MSC (Master of Science Public Health)

Inhalte

• Ursachen, Symptome, Einteilung und Therapie von Geburtsfisteln, Rolle der Healthworker und der Klinik, Prävention
• Identifizierung von Risikoschwangeren, Bedeutung der Kontrolluntersuchungen für Schwangere, Bedeutung von Geburtshilfe in den Ambulatorien, Umgang und Unterstützung traditioneller Hebammen
• Für traditionelle Hebammen: Zusammenarbeit mit den örtlichen Health Extension Workers und Benutzung von Geburtsbestecken im häuslichen Umfeld, wenn keine weitere Unterstützung zugänglich ist.
• Transport zur Klinik wird von Fistula bei Bedarf finanziert!
• Information der Gemeinden über das Geburtsfistelproblem und seine Häufigkeit, Prävention, hier besonders falsche traditionelle Praktiken, frühe Verheiratung, etc.

Themen der Diskussionsrunden

Im Anschluss an jede Unterrichtseinheit erfolgt eine Diskussionsrunde.
• Bedeutung der Gesundheitserziehung, um Geburten besser zu betreuen und Fisteln zu vermeiden
• Wie kann man das Gelernte im Alltag anwenden?
• Qualität der Ärzte und Schwestern im Metu-Hospital. Professionalität. (Vertrauensbildung)
• Rolle der traditionellen Hebammen, Training an Modellen, Demonstration der Geburtsbestecke, Hygienegrundlagen, etc.

*Äthiopisches Woreda (Verwaltungseinheit)
• Bevölkerung: 100 000, 50% Frauen
• 20-35 Ambulatorien (health posts)
• 80-110 Beschäftigte im Gesundheitswesen, davon 60-70 Health Extension Workers (WHO-unterstützte Ausbildung für Äthiopien, einfache kurative und präventive Tätigkeiten im Gesundheitswesen in ländlichen Regionen)
• 70-120 traditionelle Hebammen (Traditional Birth Attendant)
• Ein Health-Center oder ein Krankenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Healthworker
Medizinische Helfer/innen

Die neueste Außenklinik in Metu bildet jedes Jahr 400 „Healthworker“ für Prävention und akute Hilfe aus. Sie werden in mehreren Kursen ausgebildet und gehen danach in die Dörfer und klären die Landbevölkerung über Gesundheit und Hygiene auf. Sie erkennen Risikoschwangerschaften rechtzeitig und bringen die Frauen zur Entbindung in die nächstgelegene Klinik.

Die Healthworker erkundigen sich nach isoliert lebenden Fistelpatientinnen, um diese über die Möglichkeit einer kostenlosen Behandlung zu informieren. Wir unterstützen die Ausbildung der Healthworker und tragen langfristig dazu bei, dass Geburtsfisteln in Äthiopien nicht mehr auftreten.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren mindestens 1.200 Healthworker auszubilden.
Diese Ausbildung wird gemeinsam von Fistula e.V. und
Astellas Pharma finanziert.

Webmaster: www.ideenzone.de | Fotos: Lucy Perry - Hamlin Fistula Australia und Fistula e.V. Deutschland